Die European Masters of Video-Clip Dancing

hat die Definition von IVM, das Video-Clip Dancing 1994 erstmals vorstellte, übernommen:

"Video-Clip Dancing ist ein Überbegriff für die Stilistik moderner Formationsdarbietungen, wie sie in der professionellen Unter­hal­tungs­bran­che praktiziert werden und wurden.""

Das heißt, Video-Clip Dancing beinhaltet alle modernen Tanzstile (z.B. HipHop, Dubstep, Show-Dance, Lyrical-Dance, StreetDance, Breakdance, Street-Jazz, House-Dance, etc.). Aus diesem Stilmix wird eine auftrittsreife Bühnen- oder vielmehr Video-Clip-Dancing-Show entwickelt.

Nur durch diese Definition des Begriffs Video-Clip Dancing ist es möglich, dass jede Formation das aufführen darf, was sie zeigen möchte.

Natürlich kennen auch die Organisatoren der European Masters of Video-Clip Dancing die Vorbehalte, man könne diverse Tanzstile nicht miteinander vergleichen. Diese Auffassung ist jedoch Unsinn. Jeder, der sich intensiv mit modernem Tanz beschäftigt, weiß, wann eine Show unterhaltend, mitreißend und anspruchsvoll ist und wann eben nicht.

Tänzer und Trainer

sollten sich von dieser theoretischen Diskussion nicht verunsichern lassen und einfach das auf die Bühne bringen, worauf sie Lust haben. Das Regelwerk der European Masters of Video-Clip Dancing wie auch die Jury-Schulungen (beide im Download-Bereich dieser Seite zum Nachlesen) geben hierzu einige Orientierungshilfen.

Im Laufe der Jahre hat sich gezeigt, dass die Jury auf 2 Faktoren großen Wert legt:

Tänzerische Perfektion und unterhaltsame Show


Dies soll das Regelwerk auf keinen Fall relativieren oder gar außer Kraft setzen (daher bitte aufmerksam lesen!), doch hat sich gezeigt, dass alle Formationen, die auf dem Turnier fordere Plätze ertanzten, diese beiden Faktoren umzusetzen wussten.

Organisatoren und Veranstalter freuen sich, dass unsere Philosophie seit vielen Jahren von einer überwältigenden Zahl an Tänzern, Trainern und auch Zuschauern geteilt wird, die dieses Turnier zu der Größe gebracht haben, die es heute hat.